30.10.2011
Maßgeschneiderte Lösung entwickeln
Chance für die Region nutzen / Bund und Freistaat Bayern sind gefordert Am vergangenen Samstag haben sich Politiker aus Stadt, Land und Bund zu ersten Gesprächen über die Neuausrichtung des Fliegerhorstes mit seinen Einrichtungen getroffen. Dazu erklärt die Bundestagsabgeordnete und Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Gerda Hasselfeldt: „In der Neuausrichtung des Fliegerhorstes liegt für Fürstenfeldbruck und die gesamte Region eine Chance, die wir nutzen wollen. Deshalb habe ich mich bereits am vergangenen Samstag mit Fürstenfeldbrucks Oberbürgermeister Sepp Kellerer, mit Landrat Thomas Karmasin, mit dem zuständigen Landtagsabgeordneten Dr. Thomas Goppel und mit Bürgermeister Hans Seidl aus Maisach zu einem ersten Gespräch getroffen und mich mit ihnen über Pläne zur neuen Nutzung ausgetauscht.
Bereits in der vergangenen Woche habe ich Kontakt mit dem Sprecher des Vorstandes der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) aufgenommen und einen gemeinsamen Gesprächstermin vereinbart. Zusammen mit der BImA werden wir eine tragfähige Lösung suchen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass Fürstenfeldbruck nicht im Stich gelassen wird. Hierbei sind neben den Kommunen vor allem der Bund und der Freistaat Bayern gefordert.
Grundsätzlich gilt: Bei der Unterstützung der von der Schließung oder Dezimierung betroffenen Standorten darf nicht nur der ländliche Raum berücksichtigt werden, sondern auch das städtische Umland, wie bei uns in Fürstenfeldbruck. Allen Regionen muss gleichermaßen geholfen werden. Das wird allerdings nicht nach dem Gießkannenprinzip funktionieren, weil die Standortbedingungen jeweils individuell unterschiedlich sind. Zunächst braucht es nun einen neuen Nutzungsplan, um in einem weiteren Schritt eine maßgeschneiderte Lösung zu entwickeln.
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