Gerda Hasselfeldt Eine starke Frau in Berlin Bundestagswahl 2005
07. Februar 2012
 
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21.08.2009

Frage von W. Goldbeck aus Eichenau,
meine Antwort


Sehr geehrte Frau Hasselfeldet.

Seit dem 01.07.09 warte ich (und mit mir 5 weitere Interessierte) auf eine Antwort zu folgender (gekürzten) Frage:

"Heute tritt eine Rentenerhöhung in Kraft: Im Westen steigen die Renten um 2,41%, im Osten um 3,38%. Dadurch steigt die Durchschnittsrente in Westdeutschland bei Männern auf 990 €, bei Frauen auf 479 €. Im Osten bekommen die Männer in Zukunft durchschnittlich 1078 € Rente, Frauen 691 €. Wie erklären Sie das?"

Es ist mir klar, dass ich jetzt nicht meinen Wohnsitz verlegen sollte, um in den Genuß einer höheren Rentenerhöhung zu kommen: Der Berechnungsmodus ist wohl identisch. Aber trotzdem sei die Frage erlaubt, warum bei der Rentenerhöhung mit zweierlei Maß gerechnet wird. Hat ein Rentner im Westen etwa weniger geleistet, als einer im Osten? Oder ist es so, dass Ansprüche aus Parteimitgliedschaften, Mitgliedschaften bei Staatssicherheit, Volksarmee o.ä. hinzugerechnet werden? Nicht, dass der Eindruck von Futterneid entsteht: Ich habe durch eine zusätzliche Betriebsrente ein recht ordentliches Auskommen. Es stört aber meinen Gerechtigkeitssinn, wenn ich die o.g. Unterschiede sehe und bedenke, dass die Lebenshaltung im Westen ungleich höher ist als im Osten.

Vielleicht ringen Sie sich ja doch noch zu einer Antwort durch, auch wenn Wahlzeit ist.

MfG  Volker W.Goldbeck

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Sehr geehrter Herr Goldbeck,

bitte entschuldigen Sie, dass es aufgrund sehr vieler Termine in den vergangenen Wochen mit der Beantwortung etwas gedauert hat. Ich habe die Antwort auf Ihre Frage mittlerweile an abgeordnetenwatch.de geschickt, so dass Sie diese nun bei Ihrer Frage vom 01. Juli 2009 vorfinden sollten (eine doppelte Beantwortung hier und bei der Frage vom Juli erscheint mir nicht sinnvoll).

Mit freundlichen Grüßen

Gerda Hasselfeldt, MdB



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